

MAP - Verpacken unter modifizierter Atmosphäre
Ein wichtiges Glied in der Kette der Schutzmassnahmen, sprich dem Hürdenprinzip, ist der Atmosphärentausch in Verpackungen (MAP = engl. Modified Atmosphere Packaging). Die eingesetzten Schutzgase – Stickstoff, Kohlendioxid und in besonderen Fällen Sauerstoff – verhindern oder verzögern hierbei negative Veränderungen des Lebensmittels.
Verwendung von Schutzgasen oder Mischungen von Schutzgasen
Bei der Vielzahl der möglichen Einflüsse auf die Qualität der unter Schutzgas verpackten Produkte wird schnell klar, dass sich keine einfachen und allgemein gültigen Rezepte bezüglich dem einzusetzenden Gas aufstellen lassen. Das eingesetzte Gas ist nur eine Einflussgrösse (neben den vielen anderen), die für die Produktqualität massgebend ist. Hinzu kommt, dass (beim gleichen Produkt) die Qualitätsanforderungen bzw. die gesteckten Ziele von Fall zu Fall unterschiedlich sein können.
In der nachfolgenden Liste sind einige Anwendungsbeispiele für Schutzgas-Anwendungen aufgeführt. Diese Beispiele können für die Wahl des zweckmässigen Schutzgases erste Anhaltspunkte liefern. Die Beispiele sind Anwendungen aus der Praxis von Messer Schweiz.
